Tag Archive | Film

Kritik: Star Wars: The Last Jedi

ACHTUNG! VORSICHT! OBACHT!
SPOILERALARM!

Alter… Wenn mir etwas an der heutigen Film- und Fankultur auf die Nerven geht, dann ist es, dass Fans – oder diejenigen, die sich als solche bezeichnen – immer öfter der Meinung sind, sie hätten irgendwie ein Anrecht auf das Objekt ihrer Begierde. Oder dass es Ihnen gehören würde. Ihnen und ihnen allein.

Das Ergebnis davon ist, dass bei so ziemlich jedem größeren Franchise das große Spekulieren beginnt, sobald bekannt wird, dass es einen neuen Film geben wird. Und sobald der Film veröffentlich ist, wird gejammert was das Zeug hält, weil die eigenen Theorien, die man sich so schön in seinem Kopf zurecht gelegt hatte, nicht bestätigt wurden.

Star Wars ist einer dieser Franchises, bei denen regelmäßig Leute jammern, dass dieser oder jener neue Film ihnen ihre Kindheit kaputt gemacht hätte und die Saga nun endgültig tot sei, weil der böse Disney-Konzern seine gierigen Klauen in das zarte Fleisch der weit, weit entfernten Galaxis gegraben hat.

Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich mit meinen Freunden damals bei Rückkehr der Jedi Ritter so viel spekuliert habe, wie das heute im Internet passiert. Eigentlich haben wir gar nicht spekuliert, sondern einfach die Videokassette in den Rekorder geworfen und losgeguckt, einfach weil uns der Film Spaß gemacht hat. Und wenn der Imperator am Ende Blitze aus seinen Fingern schiesst, hat sich nie jemand beschwert und gerufen: “Warte mal, das kann man mit der Macht doch gar nicht machen!“, sondern wir haben es einfach akzeptiert weil es eben die Vision des Films war.

Und meine Güte, gab es viele Spekulationen um „The Last Jedi“. In regelmäßigen Abständen ploppten auf Facebook die ewig gleichen, müßigen Fragen auf…

Wer sind Rey’s Eltern?

Wer ist Snoke?

Wechselt Luke zur dunklen Seite?

Wechselt Rey zur dunklen Seite?

Wechselt Kylo zur hellen Seite?

Stirbt Luke?

Stirbt Leia?

Ist Han vielleicht gar nicht tot?

Da wurde diskutiert, gezankt und an den Haaren gezogen, so dass ich mich tatsächlich gefragt habe, ob wir es verlernt haben, uns einfach mal geduldig zurück zu lehnen und zu sagen: „Ja, ich bin gespannt, wie’s weiter geht, aber wir finden das schon noch raus, wenn der Film in den Kinos ist.“

Und das isser nun… Was kann „The Last Jedi“? Ist es wirklich der Untergang der Star Wars Saga? Ist es ein Meisterwerk? Oder am Ende irgendwas völlig anderes?

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Filmkritik: Ghost in the Shell (2017)

Wie vieles was aus Japan kommt, sind die meisten Mangas für mich eher sowas wie ein Buch mit sieben Siegeln. Klar, es gibt die Studio Ghibli Filme, die ich tatsächlich fast alle toll finde, aber  ansonsten verschliesst sich mir die japanische Pop-Kultur mit all ihren seltsamen Tentakeln, kurzberockten Schulmädchen und komischen Katzen mit Riesenaugen fast komplett. Ob nun Naruto, Dragonball und selbst Akira… ich raff das einfach nicht, denn der Kram ist mir schlicht zu… japanisch. Fast so als sprächen diese Filme – auch abseits des kommunizierten Wortes – eine andere Sprache, die mein Hirn irgendwie nicht zu übersetzen in der Lage ist.

Und dann gab es da in den 90ern Ghost in the Shell. Wie viele bin ich vermutlich durch das Musikvideo von Wamdue Projekt auf den Film aufmerksam geworden, hab ihn mir damals mit 15 oder so mit ein paar Freunden reingezogen und fand ihn toll. Nicht nur, weil der optische Stil großartig war, sondern weil die Geschichte cool und vielschichtig war und einige wirklich spannende Fragen nach der Natur des Menschseins ansich aufwarf.

Als angekündigt wurde, dass man aus dem Anime-Film eine Adaption mit echten Schauspielern machen wolle und dass man Scarlett Johansson für die Hauptrolle gecasted habe, war ich erstmal skeptisch. Und das blieb ich bis zu dem Moment, als ich im Kino saß.

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Kritik: Honig im Kopf

Es ist schon komisch manchmal.
Ein Film kommt raus, den man nur so am Rande auf dem Radar hat, weil einen das Thema nicht sonderlich interessiert. Dann hört man von allen Ecken und Enden, dass der Film soooo (mit 4 Os, aber auf keinen Fall mit 5!) toll sein soll und irgendwann wird man dann doch weich, schaut sich den Film an und fragt sich, ob man einen komplett anderes Werk gesehen hat, als das was einem empfohlen wurde.

So war´s auch bei Honig im Kopf dem aktuellsten Schweigerschen Leinwand-Erguss, der schon im Vorfeld durch etliche Medien und Frühstücksfernseh-Sendungen geisterte, weil er doch sooooo (diesmal mit 5 Os!) ein berührendes Thema hätte und der Herr Hallervorden doch ganz toll spielen würde.

Ja, es geht um Alzheimer. Ja, das ist ein berührendes Thema. Und ja, Dödel-Didi spielt tatsächlich ab und zu ganz gut.

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Kritik: Doctor Strange

Doctor Strange… das weckt jetzt vom Titel her eher Erinnerungen an so manchen seltsamen Arztbesuch als an Superhelden, aber ja, der gute Doktor ist in der Tat ein fester, wenn auch weniger bekannter, Bestandteil der Marvel-Superheldenriege.

Und immer wenn einer dieser kostümierten Flitzpiepen auf den Plan tritt, um das Böse dieser oder anderer Welten zu bekämpfen, kann man sich fast sicher sein, dass ein zumindest halbwegs unterhaltsamer Film dabei herauskommt.

Mal gucken…

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Kritik: The Walk

Ich bin ein Fan von 3D. Von gut gemachtem 3D.

In den allermeisten Fällen ist 3D aber leider nur eine ziemlich müde Ausrede, um die Leute ins Kino zu locken und sie dazu zu bewegen, noch mehr Geld zu bezahlen als ein Kinoticket heutzutage sowieso schon kostet. Ist es schlecht gemacht, dann verleiht es dem Film keine zusätzliche Tiefe sondern lenkt, im Gegenteil, nur vom Geschehen ab.

Aber meine Fresse… Wenn es einen Film gibt, bei dem ich darauf bestehen würde, dass ihr ihn in 3D seht, dann ist das „The Walk“.

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Kritik: Independence Day 2

Die Jüngeren unter euch kennen das vielleicht gar nicht mehr, aber es gab tatsächlich mal eine Zeit, in der Amerika nicht als ein krisengebeutelter Haufen seltsamer Leute dastand, die den vermutlich coolsten Präsidenten der letzten 30 Jahr von einer schlecht frisierten Cartoon-Figur ablösen lassen wollen. Nein, Kinder, es gab mal eine Zeit, in der Amerika cool war. Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, wo man tolle Filme macht und jeder Traum Realität werden kann.

Ich selbst wollte eine ganze Weile lang unbedingt in den USA leben, doch dann flogen ein paar Typen zwei Flugzeuge gegen genauso viele Hochhäuser und Amerika wandelte sich – zumindest in meiner Wahrnehmung. Eben noch der freundliche Riese (wobei „freundlich“ durchaus Ansichtssache ist), war es nun von einer Wespe gestochen und fing an in blinder Wut auf alles und jeden zu hauen, der irgendwie im Weg stand.

Man schürte die Angst der Bürger, beschnitt ihre Rechte und Freiheiten. Homeland Security, NSA, Überwachungsstaat. Alles ziemlich gruselig.

Und so fühlt sich der Patriotismus in heutigen Filmen oft etwas seltsam an, aber anno 1996 sah das noch anders aus und man rief begeistert „Hell yeah!“, als Bill Pullman als amerikanischer Präsident auf der Ladefläche eines kleinen Lasters stand und sagte, man werde den Aliens in den Arsch treten und den Independence Day feiern.

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Kurzkritik: The Equalizer

Denzel Washington geht immer. Bis auf ganz wenige Ausnahmen sind seine Filme eigentlich immer gut bis sehr gut. Grund genug also, dass ich mir mal den Equalizer reinziehe.

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Kritik: Ghostbusters (2016)

Wenn man den meisten Kritikern Glauben schenken darf, dann kommt jetzt hier mein Review zum schlechtesten Film seit Anbeginn der Zeit, der mich dazu gebracht haben müsste, meine Augen auszukratzen und den Glauben an die Menschheit zu verlieren.

Suicide Squa… nee Moment… das hatten wir schon.

Ja, jetzt kommts wirklich:
Ghostbusters, der bei mir den Untertitel „Eye of the Shitstorm“ tragen würde.

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Kritik: Suicide Squad

Wenn man den meisten Kritikern Glauben schenken darf, dann kommt jetzt hier mein Review zum schlechtesten Film seit Anbeginn der Zeit, der mich dazu gebracht haben müsste, meine Augen auszukratzen und den Glauben an die Menschheit zu verlieren.

Ghostb… nee Moment…

Suicide Squad! (Die Kritik zu Ghostbusters ist auch schon online.)

Meine Fresse haben alle Beteiligten im Vorfeld Gas gegeben und versucht den Eindruck zu erwecken, als hätten sie alle richtig viel Spaß gehabt und als wäre das jetzt irgendwie der superduper Team-Film, den eine Truppe von guten Freunden gemacht hat.

Und dann gabs die ersten Reviews. Und ja… Es waren die typischen DC-Reviews.

Verdient? Mal schauen…

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Kritik: Star Trek Beyond

Das Raumschiff Enterprise fliegt wieder durchs Weltall und dringt dabei in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat.

Fast zumindest. Immerhin ist das hier bereits der 13. Film, der auf einem Franchise beruht, der es bisher auf insgesamt 703 Serienfolgen gebracht hat. Und da ist die 70er-Zeichentrickserie noch nicht mal mit eingerechnet.

Von daher… ja… grundsätzlich haben wir die Galaxien noch nie gesehen, aber fühlen sie sich deswegen so richtig neu an?

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